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    Neuer Bedarf an Betreuungskräften in der Pflege

    Durch zwei Pflegestärkungs-gesetze will das Bundes-gesundheitsministerium in dieser Wahlperiode deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Bereits zum 01.01.2015 sollen die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte (§ 87 b, SGB XI) in stationären Pflegeeinrichtungen deutlich erhöht werden.

    Auszug aus dem Gesetzentwurf:

    „Wir investieren über 500 Millionen Euro in zusätzliche Betreuungskräfte in den Pflegeheimen… Damit ist ein Anstieg von derzeit 25.000 auf dann bis zu 45.000 zusätzliche Betreuungskräfte möglich. Mehr Personal in den Einrichtungen entlastet alle, die in der Pflege tätig sind.“

    Um dem großen Bedarf an Betreuungskräften ab 01.01.2015 gerecht werden zu können, bieten wir in diesem Jahr noch 3 Qualifizierungskurse an den Standorten Monheim und Wuppertal an.

    Natürlich ist eine Förderung mit Bildungsgutschein, Bildungsscheck oder Prämiengutschein möglich.

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    Teilzeitausbildung in 4 Jahren zum/zur examinierten Altenpfleger/in

    Die Ausbildung setzt sich zusammen aus 2100 Stunden theoretischem und fachpraktischem Unterricht, sowie der praktischen Ausbildung (2500 Stunden) in den kooperierenden Einrichtungen der Altenhilfe und entspricht zusammengenommen einer halben Stelle. Neben dem Ausbildungsvertrag können die Teilnehmer/innen ggf. einen von der Ausbildung unabhängigen Arbeitsvertrag in einem Umfang von bis zu einer weiteren halben Stelle mit dem Träger der praktischen Ausbildung abschließen, um zusätzlich zur Ausbildungsvergütung ihren Lebensunterhalt zu sichern. 

    Wir schaffen auf diese Weise ein Ausbildungsmodell, welches sowohl den Bedürfnissen der Arbeitnehmer als auch Arbeitgeberinteressen Rechnung trägt und Menschen einen Zugang zu fachlicher Qualifikation ermöglicht, die teilweise auf Grund ihrer individuellen Lebenslage keine Möglichkeit hätten, eine Ausbildung zu absolvieren.  

    Der Ausbildungsgang, mit Unterricht in kleinen Theorieblöcken, jeweils von 08.15 - 13.15 Uhr, ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Diakonie Akademie Wuppertal und dem Bildungszentrum Bergische Diakonie.

    Unser erster Ausbildungsgang hat am 01.03.2014 begonnen. Der Einstieg ist bei Anrechnung von Berufserfahrung und vorheriger Aus-, Fort- und Weiterbildung noch möglich.

    Am 16.10.2014 ist das "Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer demokratiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen" in Kraft getreten - leichter zu merken unter dem Begriff GEPA NRW.

    Das GEPA NRW enthält das neue Wohn- und Teilhabegesetz /WTG (Artikel 2 GEPA NRW). Es löst das WTG von 2008 ab und legt einige Verbindlichkeiten für Leistungen fest.

    • Zum Beispiel sind Anbieter aller Wohn- und Betreuungsformen in der Pflicht, Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt für die Nutzerinnen und Nutzer ihrer Angebote zu treffen. Darüber hinaus fordert das WTG Anbieter auf, freihtseinschränkende und freiheitsentziehende Maßnahmen weitestgehend zu vermeinden (§8).
    • §19 Nr. 5 fordert insbesondere Einrichtungen mit umfassendem Leistungsangebot auf (EuLa - gemeint sind die stationären Einrichtungen), Maßnahmen zur Gewaltprävention zu implementieren, konzeptionell zu verankern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin zu schulen.

     

    Das Bildungszentrum der Bergischen Diakonie bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitern/-innen an

    • Unterstützung, Beratung und Begleitung bei Erarbeitung und Implementierung eines Ihre Einrichtung entsprechendes Präventionskonzeptes
    • Gezielte Schulungen zum Thema Umgang mit Gewalt und Agression / Agressionsprävention

     

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